Marina Krogull

Marina Krogull wurde 1961 in Berlin geboren. Als Tochter eines Lehrerpaares hegte sie früh den Wunsch, Tänzerin oder Archäologin zu werden. Mit vier Jahren ging sie bereits fleißig zur Ballettschule, war in den 70er Jahren, noch nicht einmal volljährig, bereits Solotänzerin am Schweriner Staatstheater.

 

Ihre Ausbildung zur Balletttänzerin absolvierte sie von 1968 bis 1976 an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Sie zeigte ihr können in verschiedenen Soloparts in klassischen bzw. modernen Balletten, Musicals, Opern und Operretten.

 

Von 1977 bis 1979 erlernte sie die Schauspielkunst an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Ihre erste Rolle als Schauspielerin erhielt sie im Klassiker "Kabale und Liebe". Von 1979 bis 1985 gehörte sie zum Ensemble des Maxim Gorki Theater sowie zum Ensemble des DDR Fernsehens.

 

Ihre wichtigsten Theaterrollen in der ehemaligen DDR waren unter anderem "Einsame Menschen" (Anna Mahr), Regie: Th. Langhoff, "Armer Ritter" (Hacks/Prinzessin), Regie: Karin Gregorek, so wie "Der Pflug und die Sterne" (O Casey), Regie: R. Winkelgrund.
Im Film und Fernsehen wurde sie bekannt durch Rollen wie die Hauptrolle in dem Kinofilm "Looping" (DEFA) Regie: K. Tetzlaff bzw. in "Die Julia von neben an", Regie: R. Bär.

 

Nach einer Gastspielreise durch die Bundesrepublik im Oktober 1985 kehrte sie nicht in die DDR zurück. Nach dem Wechsel in die Bundesrepublik wirkte sie in diversen Filmen und Serien mit: "Rosinenbomber", "In guten Händen", "Der Schwarze Obelisk", "Der Richter und das Mädchen", "Die Insel", "Praxis Bülowbogen", "Liebling Kreuzberg", "Die Männer von K3" und viele mehr.

 

Auch als Synchronsprecherin ist sie sehr gefragt. Sie leiht unter anderem Rosanna Arquette, Rebecca De Mornay, Morgan Fairchild, Lisa Forrest, Sharon Stone, Amanda Plummer, Holly Hunter und natürlich nicht zuletzt Cynthia Nixon alias Miranda in "Sex and the City" ihre Stimme.

 
 
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